Monthly Archives: August 2018

Vom Wert des Vorurteils

Im Prozess der bewusstheitlichen Weltaneignung, zum Beispiel der innerweltlichen Folgeabschätzungen eigener Handlungen, der Spiegelung, der bewusstheitlichen Verarbeitung von Erfahrungen mit anderen Menschen und ihrer Widerspiegelung, bis Sie im Unterbewusstsein Muster abbilden, denen nach „eigenem Willen“ gefolgt wird, spielen Stereotype und Vorurteile eine wichtige Rolle.
Das Vor-Urteil ist das, was es aussagt: ein den Urteilen vorhergehendes Vor-Urteil. Ein Schritt im Prozess, der vernunftgegründete Verhaltensmuster ausbildet.
Dieser Vorgang gründet in Vorurteilen, das menschliche Wesen, keineswegs nur im kindlichen Aneignungsprozess der Welt, sondern auch weltaufgeschlossene Erwachsene, sind auf die Vorurteilserzeugung nicht nur angewiesen, sondern diese sind unhintergehbare Bestandteile der Urteilsfindung und der eigenen Ausbildung zum „reifen Menschen“.

Es ist vor allem zu beachten, dass Ergebnisse von kognitiven Prozessen, die dem Individuum zur Aneignung angeboten werden allesamt gemeinschaftliche Prozesse gewesen sind, insofern sie durch andere Individuen dem Individuum vermittelt werden. (Eine von denkmöglichen Ausnahmen mag die visionäre künstlerische Leistung sein.)

Das Vorurteil erbringt Leistungen. Sachbezogen betrachtet ist „Vorurteil“: eine Bezeichnung für die Erfahrungen vieler Einzelner, die für den lernenden Einzelnen in einen Mittelwert zur Kennzeichnung gebracht wird.

Daher erleben wir, wie die „Bekämpfer von Vorurteilen“ wie die schlimmsten Bestien hausen. Hetze, Wirrnis und die Vergötzung von pseudowissenschaftlichem Expertenwissen sind an der Tagesordnung. Die Ersetzung des Volkswillens durch gelenktes Expertentum nimmt in Deutschland Züge der Tyrannis an. Dies gründet auch in einem Vorurteil gegen das Vorurteil. Aufgrund seiner Stellung im Prozess der bewusstheitlichen Weltaneignung ist das Vorurteil zwingender Teil „öffentlicher“, gemeinschaftlicher Entscheidungsprozesse. Wird es bekämpft, wird die Bevölkerung bekämpft, das Volk, das nicht in alle Winkel von betreffenden Politikfeldern schauen kann und nicht in Einzelpunkten den Einzelfachgebildeten auf Augenhöhe begegnen kann und dies natürlicherweise nicht.
Niemals kann in der Demokratie der Experte herrschen, sondern er darf beraten. Entscheiden tut die Gemeinschaft aufgrund der Ergebnisse gemeinschaftlicher kognitiver Prozesse.

Was für ein Blödsinn in einer undemokratischen Gesellschaft wie der Deutschlands im Jahre 2018 hingegen von Medien verzapft und von „Wissenschaftlern“ für wahr gehalten wird, wäre in keiner noch so vorurteilsgeleiteten Gesellschaft möglich, es sei denn, diese sei den Verhältnissen von Fehlinformation gelenkt, wie wir heute. Aber das Vor-Urteil ist da, es ist unhintergehbar im Erkenntnisprozess, ob es aus Fehlinformationen oder aus der Vermittlung von Wahrheiten blüht und gedeiht. Die bewusste Fehlinformation durch die Mächtigen ist heute das erstrangige Problem, nicht das Vorurteil, auch wenn sich dies in anderen historischen Situationen rangmäßig anders verhalten haben mag.
Der Humbug telegen vermittelten „Expertenwissens“ wird in der Tat allein schon durch das „Bauchgefühl“ hinterfragt. Es stellt sich in der augenblicklichen Situation NICHT mehr die Frage, warum die unbewussten Anteile und das Vor-Urteil bekämpft werden. Es ist NICHT die Aufklärung die herrscht, die das Vorurteil in (nur möglicherweise) diskriminierenden Anteilen bekämpft und in den notwendigen Anteilen aufklärend nutzt, sondern es ist bösartige, undemokratische Machtausübung, die selbst der Aufklärung bedarf. So auch und nicht zuletzt über das Wesen Vorurteils.

Bundesregierung führt drittes Geschlecht ein

Bundesregierung führt drittes Geschlecht einDeutschland wird von Asylbewerber überströmt und um was kümmert sich unsere tolle Bundesregierung? Um ein drittes Geschlecht, es ist unfassbar, was für Prioritäten diese Regierung setzt, es gibt eine sehr lange Liste von wichtigen Angelegenheiten, die viel wichtiger sind als dieses Gendergaga.

Es gibt möglicherweise Menschen, die sich nicht einem Geschlecht zuordnen wollen, aber deswegen offiziell ein drittes Geschlecht einzuführen ist völlig absurd. Deutschland war einmal das Land der Dichter und Denker, nun wird nur noch kübelweise Häme weltweit über uns ausgeschüttet.

Alexander Tassis, MdBB, 15.08.2018

Klare Sache: Meine Rede zu Stauffenberg

Die geistigen Grundlagen Stauffenbergs und des Widerstandes des 20. Juli sind Grundlagen aller gerade auch konservativer politischer Betätigung, sofern diese geistvoll, wohlgegründet und zukunftsfähig sein soll.

Aus gegebenem Anlass hier der betreffende Auszug aus meiner Rede, die ich am 20. Juli in Hanau im hessischen Landtagswahlkampf vor über 300 Gästen auf Einladung des hiesigen Ortsverbandes halten durfte. (Im Video hört man vieles etwas anders: freier Vortrag!)
Mein Auftritt trug Folgeeinladungen nach sich, denen ich Folge zu leisten versuche. Wer diesen oder andere Vorträge buchen mag, wie gehabt einfach unter atassis@gmx.de melden.

DAS HEILIGE DEUTSCHLAND
Teil 1, Die Aktualität des 20. Juli

„Totalitär ist eine Zeit, in der das Offenkundige nicht mehr in Betracht gezogen wird. Wir leben in totalitärer Zeit und ihr ist daher Geist und Widerstand entgegen zu setzen.
Das ganzen Völkern aufgetragen wird, sich als Volk nicht mehr denken zu dürfen ist das Urverderbnis unserer Zeit. Lassen sie uns dagegen andenken in Hanau und überall.
Der ehemalige amerikanische Außenminister Henry Kissinger bezeichnete die deutsche Grenzöffnung des Jahres 2015 einmal als eine historische Situation, die „seit Jahrtausenden“ nicht mehr gekannt worden ist.

Er gibt die historische Höhe des Verbrechens an, das begangen worden ist an Europa.
Diese historische Höhe gilt es zu kennzeichnen, zu deuten und Auswege zu finden.
In seinem Roman 1984 kennzeichnet George Orwell das Wesen des Totalitarismus. Er besteht nicht darin, dass Verbrechen begangen werden, sondern dass sie bejubelt werden. Das Wesen des Totalitarismus besteht schließlich darin, dass der betroffene Bürger seinen eigenen Tod nicht nur durch den Staat zu erwarten, sondern der Bürger diesen staatlich verordneten Tod zu bejahen hat.

Der Bürger hat eine Stellung auf Knien einzunehmen und wenn die tödlich Kugel sein Hirn zerfetzt, hat er dem großen Bruder dankbar dafür zu sein.
Wir wollen dagegen eine alternative Haltung für Deutschland, nämlich jene des Bürgers, der sein ihm zugedachtes Schicksal verweigert.
Das interessante an 1984 ist nun nicht nur der zwingende Schluss, sondern auch das zentrale Mittel, wodurch der Bürger erniedrigt wird.
Das zentrale Mittel zu seiner Erniedrigung ist die beständige Umschreibung der Geschichte. Hauptzweck des Staates ist es, den Bürger zu vereinzeln und geschichtslos zu machen. Mit einer unbekannten Elite oben, die allein weiß, welches Geschichtsbild gerade erlaubt ist.

Ich sage dagegen:
Geschichte ist die mit Inhalten gefüllte und für ein und durch das Bewusstsein geprägte und angeeignete Zeit.
Geschichte ist entweder ein Element der bürgerlichen Freiheit oder ein Verbrechen der Eliten.

Schlagen wir der Elite ihr Machtmittel aus der Hand und geben wir uns eine Geschichte der Freiheit der Deutschen.
Nur ein Beispiel für dieses Verbrechen.

Es wird offen erzählt, dass die deutschen Vertriebenen aus den Ostgebieten mit den Gastarbeiterströmen der späteren Jahre, und die Gastarbeiter mit der Einschleusung von Merkels Goldstücken heute, vergleichbar wären.
Nun ist es gewiss eine Schande für jeden Deutschen diese Tolldreistigkeit totalitärer Geschichtsfälschung demütig ertragen zu müssen.

Aber das ist vielleicht gar nicht das Wichtige. Sie wissen ja vielmehr, dass ich selbst stolzer Gastarbeitersohn bin und mit jenem südländischen Feuer, das mir eben zu eigen ist dem feigen, lügnerischen Merkelantentum entgegen rufe:
Es mag sein, dass ihr die ureingeborenen Westdeutschen zur Ruhe zwingen könnt. Mit uns in der AfD organisierten Migranten dürft ihr verbrecherischen Eliten dabei aber nicht rechnen.

Es ist also eine Schande für jeden Deutschen, eure Lügen ertragen zu müssen.
Aber es ist eine Schmach für jeden Gastarbeitersohn sich von eurer Selbstvernichtungspolitik missbraucht zu fühlen und wir werden mit aller Glut des Südländers den Patriotismus in Deutschland wieder hell und stark aufflammen lassen.“
Teil 2, Geistige Grundlagen des Heiligen Deutschland
„Kurz bevor die Kugeln sein Hirn zerreißen, ruft Graf Stauffenberg den befreienden Satz: „Es lebe das heilige Deutschland!“

Was hat ihn dazu bewegen können, nicht ergeben sein von den Mächtigen zugewiesenes Schicksal anzunehmen, sondern auf das zu verweisen, was über persönliches Schicksal alle weltliche Macht gründen darf. Deutschland selbst und sein Volk.
Ebene des heilige Deutschland: Wir selbst.

Es heißt in der Erklärung der Widerstandskämpfer des 20. Juli:
„Wir GLAUBEN an die Zukunft Deutschlands.
Wir WISSEN im Deutschen Kräfte, die ihn dazu berufen, die Gemeinschaft der abendländischen Völker zu schönerem Leben zu führen
Wir BEKENNEN uns im Geist und in der Tat zu den großen Überlieferungen.
Wir WOLLEN eine Neue Ordnung, die alle Deutschen zu Trägern des Staates macht.“
Die Grundlage ist der Glaube an die Zukunft des eigenen Volkes.
Dieser Glaube muss durch Wissen um geschichtliche Grundwerte gesichert sein.
Das Wissen führt zum Bekenntnis zu ihm, zu diesem Wissen, zu diesem Gauben und was beide gründet.

Das Bekenntnis erlaubt die Formulierung eines Willens, eines Wollens für Deutschland, dessen Existenz selbst die Grundlage von allem ist. Der Kreislauf ist geschlossen. Die Politik kann beginnen, Forderungen aufzustellen, die berechtigt erscheinen, weil sie eine Grundlage haben.
All die Rückversicherung ans Eigene, Beglaubigende fehlt heutiger herrschender Politik. Dies ist bedenklich und führt von selbst an die anders hergeleitet Grundlagen des Widerstands.
Diesen sollte sich die AfD verpflichtet fühlen. Stauffenberg als Held unseres Selbst, unserer Selbstvergewisserung.

2. Die biblische Ebene

Dem jüdischen Volk gelang der Ausbruch aus der Sklaverei Ägyptens und seinem „Multikulturalismus“, um danach 40 Jahre in der Wüste herumzuirren.
Man könnte als Merkelant sagen: Da hätte man es auch gemütlicher in der Sklaverei haben können.

Was passiert aber nun mit dem jüdischen Volke, nachdem die Zeit der Selbstbesinnung nach Jahrzehnten in der Leere zuende ist? Man sieht das Heilige Land, das schon immer der Nähe gelegen hat, das man aber ohne Selbstbesinnung in der Zeit der Wüste nicht hätte finden können und dürfen.
Prüfungszeiten sind den Völkern auferlegt. Die Zeit Stauffenbergs war eine solche.
Eine Zeit der Verwüstung erleben wir auch heute, Lassen sie uns unser heiliges Deutschland finden. Die Prüfungen die wir erleben, sind auferlegt um in Zukunft ein besseres Sein aufzuerrichten. Dem Widerstand gehört die Zukunft, mag er selbst auch vorher scheitern und ihre Helden das gelobte Land nicht mehr betreten können.

3. Das heilige Reich

Die großen Staatstraditionen des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation leben in Stauffenberg und seinem Kreis. Reichsfreiheit, wahre Vielfalt in einem Lande, geeint durch einen Adler mit tausend bunten Federn, jede Feder eine Stadt, ein Fürstentum, ein Berufsstand, die alle gemeinsam Deutschland zur Höhe bringen. Das ist altpatriotische Anschauung der Dürerzeit, das können auch die Grundlagen einer modernen, traditionsbewussten Gesinnung werden.

4. Das Heilige an Deutschland schlechthin

Wir müssen in der heutigen Zeit immer bedenken. Stauffenbergs Grundlagen sind die Grundlagen aller Zeiten. Und aller nur möglichen Denkrichtungen. Immer und überall, in allen Zeiten und Zonen war das Volk der höchste weltliche Wert. Gehen wir nicht von ihm ab!
Ich möchte nur zwei kurze Zitate geben: (Sie können vieles mehr in meinem Buch: „Das Volk- Wesen und Zukunft elementarer Gemeinschaft“ nachlesen.)
Edmund Husserl:

„Eine absolute Wertidee ist die Forderung des absoluten Wertes der eigenen Nation und der eigenen vor allen anderen (wie bei der Mutterliebe), aber das ist keine egoistische Idee und nicht die des Nationalismus.“
Immanuel Kant:

„Selbst der Krieg ist, nach der Vernunftidee, besser als die Zusammenschmelzung der Staaten. Die Natur trennt weislich Völker, welcher der Wille des Staates gern durch Gewalt vereinigen würde.“

Und daher sind wir im Gefolge Stauffenbergs und seines Kreises national gesonnen. Wir weisen die Gewalten ab, welche die Völker zerstört zu sehen wünschen, damals wie heute.
Die gebildetsten Menschen der Völker der Erde haben das Volk geheiligt. Tun wir es ihnen nach, wenn wir die bösartigen Folgen der Mächtigen erleben, so sind wir ab da Widerstand. In großer Tradition und in beglaubigter Grundlagen.

5. Das Heilige an sich

Das Heilige ist der Bereich, der frei von Logik ist: Frei von zwingenden Schlüssen.
Alternativlose Politik das Gegenteil.
Frei von Herrschaftsgewalt entleerter Wissenschaftlichkeit ist das Heilige.
Frei von Erniedrigung des Gegners wie sich selbst gegenüber ist der Heilige.
Soll ein heilige Deutschland leben, müssen wir uns auf uns selbst besinnen.
Aus der Gemeinschaft der Menschen guten Sinnes, die sich mühsam auf den Weg begeben, gemeinsamen Sinnes zu werden, leitet Johannes Althusius, einer der der großen Vordenken der modernen Demokratie überhaupt, eben diese Staatsform selbst ab. Nicht das „Wissen“ ist da entscheidend, sondern die Grundeinstellung des Bürgers.
„Volksherrschaftlich ist es, dass die oberste Entscheidung beim Volk liegt. Deshalb gegen in diesem Status die Wissenden Rat, es urteilen aber die Unwissenden.“
Es gibt keine Macht, die sich am Volke vergreifen darf aber es gibt Mächte, die das tun und die darf man und muss man bekämpfen als Christ und Patriot.

Das heilige Deutschland und die großen Kräfte unserer Überlieferung sind Wegweiser.
Sie halten uns dazu an, uns selbst zu lieben. Sie halten und dazu an, unsere gerechtfertigte Verachtung gegenüber den Mächtigen, nicht den Fremden spüren zu lassen und diese Verachtung nicht gegenüber den Brudervölkern Europas zu entäußern. Sondern wir selbst müssen uns am 20. Juli und an allen anderen Tagen fragen, wie wir soweit herunter kommen konnten als deutsches Kulturvolk. Und wir müssen uns fragen, wie lange dieser Zustand noch dauern soll.
Lassen sie diese Gedanken ans heilige Deutschland in sich wachsen.
Dann beginnt die Freiheit in einem selbst zu wachsen.
Die Ermächtigung Graf Stauffenbergs ist allezeit auch die Ihre. Sie sind die Träger des Staates.

Das müssen mit Verlaub auch Westdeutsche wieder lernen. Ostdeutsche einerseits und wir Migranten andererseits, die wir das Wesen verbrecherischer Staaten durch historische Erfahrung leichter erkennen können, wir sagen: es muss eine Alternative für Deutschland gedacht werden.
Lebt das heilige Deutschland tatsächlich in dieser Idee und in Ihnen, dann, ja dann lebe es auch, unser heiliges Deutschland.
„Stauffenberg“ und der „20. Juli“ seien uns geahnte heldische Namen, denen wir „privat“ wohl kaum genüge tun können, aber der Versuch es zu tun, spricht allemal in der Geschichte für sich.

Ich bedanke mich für ihre Aufmerksamkeit.
Alexander Tassis MdBB.